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1961 haben Lido und Marissa den Poggio al Vento übernommen und hier ihren Sohn Roberto großgezogen. Anfangs beschränkte man sich auf die Erzeugung von Wein und Olivenöl für den Eigenverbrauch und betrieb nur erwerbsmäßigen Getreideanbau und ein wenig Viehzucht. Erst Anfang der Siebziger pflanzte man die ersten größeren Weinberge und Olivenhaine und ließen sich bei der Herstellung ihres hochreinen Olivenöls auch in den frühen Achtzigern nicht zurückschlagen, als ein besonders strenger Winter ein Grossteil der Olivenbäume abfror. Man trotze dem Schicksal und setzte sogar mehr Bäume als zuvor. Das Ergebnis können Sie heute in 750ml Flaschen, sowie in Kanistern zu 3 und 5 Litern kaufen. |
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Seither sind schon viele als Fremde gekommen und glücklich als Freunde gegangen, während der Wein wuchs. 2000, am Valentinstag sollten die Mascellonis schließlich für ihre Geduld und Pflege der Weinstöcke belohnt werden. Es war der Tag, an dem sie ihren ersten Rotwein abfüllten, einem reinen Sangiovese, den man vorher im Eichenholzfass ausbaute. Der "Orcia“ war geboren.
2002 brachte in der gesamten Toskana, so auch hier um den Poggio al Vento herum leider nur eine sehr spärliche Traubenernte. Not macht ja bekanntlich erfinderisch und manchmal entsteht dabei sogar Exzellentes, wie der neue "Arcere“. Man fing wegen dieser Missernte an, dem Sangiovese 15% Cabernet Sauvignon zuzugeben. Das Resultat dieser "Notaktion“ war so gut, dass man sich entschloss, diesen Blend als zweites Etikett zu halten. Heute ist er die Galionsfigur des Hofes. |